Vom Korn zum Pfannkuchen
Grundschüler erleben Lebensmittel hautnah

Kinder sitzen und stehen um einen Tisch

Woher kommen eigentlich die Zutaten für einen Pfannkuchen? Dieser Frage gingen zwei dritte Klassen der Grundschule Au während der Projektwoche „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“ im Juli 2026 nach. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding machte dafür mit dem interaktiven „Pfannkuchenweg“ Station an der Schule.

An mehreren Mitmachstationen erfuhren die 48 Schülerinnen und Schüler spielerisch, wie Eier, Mehl und Milch entstehen – und wie viel Arbeit hinter den Lebensmitteln steckt. Sie entschlüsselten den Eiercode, mahlten Getreide zu Mehl, probierten das Melken am Modell und lernten mehr über die Haltung von Hühnern sowie die Herstellung von Milchprodukten. Dabei blieb viel Raum für Fragen und eigene Entdeckungen.

Kinder sitzen und stehen um einen Tisch
Herkunft unserer Lebensmittel greifbar machen
Besonders das praktische Ausprobieren machte den Kindern deutlich, welchen Weg Lebensmittel zurücklegen, bevor sie auf dem Teller landen. „Mit dem Pfannkuchenweg machen wir die Herkunft unserer Lebensmittel greifbar und fördern gleichzeitig die Wertschätzung für regionale Produkte“, erklärte Margot Maier vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding.
Die Projektwochen „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“ sind an allen allgemeinbildenden Schulen in Bayern verpflichtend. Die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unterstützen die Schulen dabei mit praxisnahen Angeboten wie dem „Pfannkuchenweg“ oder dem Programm Erlebnis Bauernhof, das Schulklassen einen kostenlosen Lernort auf landwirtschaftlichen Betrieben ermöglicht.